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Entwicklung im 1. Quartal 2026 und Ausblick auf das 2. Quartal 2026


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Der deutsche Immobilienmarkt hat sich im 1. Quartal 2026 spürbar stabilisiert. Nach den deutlichen Preisrückgängen der vergangenen Jahre bewegen sich die Kaufpreise nun überwiegend auf einem konstanten Niveau, vielerorts mit ersten leichten Aufwärtstendenzen.
Daraus ergibt sich ein interessantes Marktumfeld: Die Preise liegen noch nicht überall wieder auf früherem Höchststand, gleichzeitig nimmt die Planungssicherheit zu. Das eröffnet insbesondere langfristig orientierten Investoren neue Chancen.
Ein wichtiger Faktor bleibt das Zinsniveau. Bauzinsen von etwa 3 % bis 4 % machen Finanzierungen zwar teurer, bieten bei vermieteten Objekten aber weiterhin steuerliche Vorteile, weil Schuldzinsen grundsätzlich als Werbungskosten abziehbar sind.
Zunehmend im Fokus steht auch der energetische Zustand von Immobilien. Effiziente Objekte sind gefragter und stabiler im Wert, während sanierungsbedürftige Immobilien unter Druck geraten. Gleichzeitig können gerade solche Objekte steuerlich interessant sein, wenn Modernisierungen, Abschreibungen und Förderungen geschickt eingesetzt werden.
Für das 2. Quartal 2026 ist mit einer moderaten Fortsetzung dieser Entwicklung zu rechnen. Die Preise dürften leicht anziehen, während das Angebot wegen der weiterhin schwachen Neubautätigkeit knapp bleibt.

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